Unser Vereinsheim



Chronik
(Karlsberg im Volksmund Stubenrauchberg genannt.)

Um das Jahr 1859 erwarb der Geschäftsmann und Stadtbaumeister von Burglengenfeld Wolfgang Fenchel den Karlsberg.

Um sein Besitztum besonders zu markieren, ließ er Leonhard Widl, einen armen Tagelöhner, aus Feldsteinen eine über 3 km lange Mauer, 1 m hoch und 0,60 m breit (und ein Haus) im dortigen Waldgebiet errichten. 1861 begann der Mauerbau und endete erst nach 8 Jahren.

Wolfgang Fenchel ließ sich nach eigenen Angaben seinen Mauerbau etwas kosten. Am Tag erhielt Leonhard Widl 39 Kreuzer, insgesamt soll der Mauerbau auf 1000 Gulden gekommen sein, eine zur ehemaligen Zeit beachtliche Summe. Leonhard Widl konnte dies nur recht sein, mit seiner Frau und der großen Kinderschar.

Durch das von Fenchel erbaute Haus hatte die Familie ihre Unterkunft. Mitgefühl und Besitzstolz dürften bei Fenchel der Anlass des Mauerbaus gewesen sein. Im übrigen war Fenchel auch der Erbauer des jetzigen Brückelkellers.

Am 17.06.1896 erwarb dann das Teilanwesen Georg und Anna Karl aus See, sie betrieben eine kleine Landwirtschaft.

Am 18.11.1920 kauften Georg und Magdalena Wullinger das Anwesen.

Am 25.05.1966 ging es in das Eigentum der Erbengemeinschaft Wittmann Anna, Karl Johann, Karl Josef und Beer Barbara über.

Kurz darauf wurden dann sowohl das Haus als auch die Felder und der Wald an die Stadt Burglengenfeld veräußert und stehen seither in deren Besitz.


Im Zusammenhang mit der Errichtung des Bienenheims mit Unterrichtsraum und Lehrbienenstands auf dem Stubenrauchberg hat Karl Bösl diese Chronik verfasst und in dankenswerter Weise dem Imkerverein Burglengenfeld und Umgebung zur Verfügung gestellt.


2010 wurde unser Versammlungsraum im Vereinsheim komplett Renoviert. In diesem Zusammenhang gestaltete unser Vereinsmitglied Wolfgang Lehr dieses Bienenbild.



2012 wurde es Zeit durch die gestiegene Mitgliederzahl den Versammlungsraum, durch das Entfernen einer Wand, zu vergrößern. So entstand weiterer Platz für ca. 10 Personen. (mehr auf unserer Seite “Bilder”)

vorher

nachher

Unser neu gestalteter Versammlungsraum fasst nun cirka 55 Personen.